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DONÁT HAVÁR, Tenor

Donát Havár, geboren 1977 in Stuttgart, erhielt Gesangsunterricht bei seiner Mutter Elisabeth Havár und an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und Carl Davis, wo er 2004 das Konzertexamen mit Bestnote abschloss. Weitere Studien am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand folgten.

            An der Berliner Staatsoper sang er unter René Jacobs den Melito in Der Geduldige Sokrates von Telemann. 2006 debütierte er an der Mailänder Scala als Aceste in Ascanio in Alba von Mozart unter Giovanni Antonini. Im Amsterdam Concertgebouw war er als Ferrando in Cosí fan tutte zu hören.
Als Ensemblemitglied am Theater Bonn sang er den Tamino, Don Ottavio, Lysander in A Midsummer Night’s Dream von Britten und Jephtha von Händel. Weitere Gastspiele führten ihn an die Opéra National du Rhin, Komische Oper Berlin, Theater Bremen und Festival Rossini in Bad Wildbad. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat er unter Frieder Bernius den Duschmanta in der Oper Sakontala von Franz Schubert gesungen und auf CD eingespielt. Mit dem SWR-Rundfunkorchester sang er den Gardefeu in La Vie parisienne von Offenbach.

            Zukünftige Projekte:
            2009 wird er beim Festival Aix en Provence den Tamino in Mozarts Die Zauberflöte singen.
            Mit René Jacobs wird er Die Schöpfung von Haydn (Freiburger Barockorchester) und die Brockes-Passion von Telemann (Akademie für Alte Musik Berlin) auf CD (Harmonia Mundi) einspielen und auf Tourneen in London/Barbican Centre, Baden Baden/Festspielhaus, Salzburg, Freiburg/Konzerthaus, Frankfurt/Alte Oper, Magdeburg/Telemann Festtage, Köln/Philharmonie und Berlin/Konzerthaus singen.
            Ebenfalls im Konzerthaus Berlin wird er mit dem Konzerthausorchester unter Lothar Zagrosek Konzert-Arien von Mozart singen.
Unter Frans Brüggen wird er mit der Real Filharmonía de Galicia in Bachs Johannespassion zu hören sein.
            Haydns Applausus wird er unter Andreas Spering aufführen und auf CD einspielen. Bei den Schwetzinger Festspielen und im Theatre de la Ville de Luxembourg wird er unter der Leitung von Attilio Cremonesi und der Regie von Günter Krämer den Massimo in Händels Ezio singen. An der Opéra National de Bordeaux wird er in Idomeneo von Mozart zu hören sein sowie am Stadttheater Klagenfurt in Haydns Die Jahreszeiten.

            Im Konzertbereich sang Donát Havár mit namhaften Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, Bamberger Symphoniker, Göteborgs Symfoniker, NDR-Radiophilharmonie, SWR-Rundfunkorchester, Beethoven-Orchester Bonn, Dresdner Philharmonie, Haydn-Orchester von Bozen und Trient, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und trat bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Schleswig-Holstein Musik Festival, Ludwigsburger Schlossfestspielen und Tiroler Festspielen Erl auf.
            Zu den Dirigenten mit denen er arbeitet gehören René Jacobs, Gustav Kuhn, Jonathan Nott, Giovanni Antonini, Leonard Slatkin, Frieder Bernius und Andreas Spering.
            Als Liedinterpret trat er mit Liedern von Beethoven, Schubert, Schumann und  Duparc beim Festival Incontri Asolani sowie beim Festival di Pasqua Rovereto. Unter János Kulka sang er in Stuttgart Lieder von Liszt, Bartók und Kodály.